Am 21.06.2021 wurde eine außerordentliche Vorstandssitzung per Videokonferenz abgehalten. 


Anwesend waren Inge Ernst, Stefan Ingram, Jens Miele, Alexander Bieseke, Dieter Müller, Petra Zitzmann und Andreas Gerold.


TOP 1: Unstimmigkeiten beim Vereinsnamen


Während Alexander Bieseke bei der Nennung unserers Zusammenschlusses die Selbsthilfegruppe im Vordergrund sehen wollte, wollte Stefan Ingram den Verein, der wir nun rechtlich sind, hervorheben. Diese Debatte eskalierte derart, das diese Sitzung zwecks Einigung einberufen wurde. Alexander brachte das Argument des Paritätischen, dass auch andere Selbsthilfegruppen als Verein organisiert seien und sich trotzdem Selbsthilfegruppe nennen würden. Andreas Gerold meinte dazu, dass das "e. V." schon reiche, um die Organisation als Verein klarzustellen. Stefan hingegen vertrat die Meinung, dass immer der Vereinsname, also ohne Selbsthilfegruppe, zu verwenden sei. Letztendlich einigten sich alle darauf, dass im öffentlichen Auftreten, das nicht der strengen Namensnennung unterliegt,  die Selbsthilfegruppe genannt werden soll, während in offiziellen Dokumenten rechtskonform der Name, der in der Satzung steht, zu verwenden ist.


Außerdem einigte man sich darauf, dass keine Person aus der Signal-Gruppe entfernt wird, solange er noch Mitglied im Verein ist - auch bei bevorstehendem Ende der Mitgliedschaft. Eine Mitgliedschaft im Verein ist jedoch nicht Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der Signal-Gruppe.


TOP 2: Treffen zum Einpflegen der Daten


Stefan und Dieter verständigten sich darauf, sich am Dienstag, 22.06.2021 bei Dieter zu treffen, um die Daten der Mitglieder in die Vereinssoftware einzugeben. Dazu soll Stefan die ausgefüllten Mitgliedsanträge, die ihm überlassen wurden, mitbringen. Außerdem soll die Vereinssoftware getestet und verglichen werden. Eine gemeinsame Einarbeitung ist auch geplant.


TOP 3: Versicherung und Anhänger


Stefan hat vor der Vorstandssitzung bei der LVM um ein Angebot gebeten. Auch bei der Allianz will er nochmal anfragen. Dann wurde erwähnt, dass der Vorstand bei Fahrlässigkeit mit dem Privatvermögen haftet. Daher stellte sich bei den Angeboten die Frage, ob neben der Haftpflicht auch eine Vermögenshaftpflicht nötig sei. Alexander Bieseke meint, dass dies (noch) nicht nötig sei, sondern erst, wenn das Vermögen größer sei.


Nun kam die Frage auf, wie der Anhänger zu versichern sei. Außerdem wird ein Stellplatz dafür benötigt. Aber der Anhänger könne auch als Lager und dem Transport von Material dienen. Der Anhänger sollte auf den Verein zugelassen werden und vier E-Mobile sowie Klapprollstühle mit insgesamt bis zu 640 kg fassen. Dann wurde erwähnt, dass das Zugfahrzeug haftet, bei manuellen Aktionen jedoch die eigene Versicherung haftet. Auch die (Folge)kosten des Anhängers sollten berücksichtigt werden und ob Mieten nicht billiger wäre. Den Anhänger zu vermieten, würde zwar Geld einbringen, aber die höheren Versicherungskosten sind zu berücksichtigen, denn es gibt mehr Nutzer. Bei Nutzung einer Förderung und Spenden sei vom Verein jedoch kaum noch etwas aufzuwenden. Jedoch muss die Versicherung und die Nutzungshäufigkeit kalkuliert werden. Auch das auf dem Anhänger geladene Vermögen müsse berücksichtigt werden. Ein weiteres Problem ist, dass der Fahrer des Zugfahrzeuges bei einem Unfall in der Versicherung hochgestuft werden könne, egal ob der Anhänger gemietet oder gekauft sei. Die Entscheidung, wie im Falle des Anhängers fortgefahren wird, wurde vertagt.