pro barrierefrei fährt nach Dresden Teil 2

Festung Königstein - Semperoper - Kutscherschänke

Dresden. (ag) Am zweiten Tag der Dresdenfahrt fuhr die Selbsthilfegruppe vormittags zur Festung Königstein. Während ein Teil der Gruppe im Fahrradabteil Platz fand, mussten die übrigen Mitglieder aufgrund einer defekten Rampe den nächsten Zug nehmen. Von Pirna wurden dann die Reisenden von zwei Taxen der Firma Urban zur Festung gebracht. Um die Zeit zu verküzen, fuhren zwei Mitglieder mit dem Zug weiter nach Königstein und wurden von dort zur Festung gebracht. Der Service des Taxi-Unternehmens war super.


Der riesige Aufzug, in dem sogar die ganze Rollstuhlgruppe Platz fand und das Tastmodell der Festung für Blinde zeugten von einer Willkommenskultur für Menschen mit Behinderung.

Unser Schriftführer Andreas Gerold hoch über der Elbe auf der Festung Königstein
Unser Schriftführer Andreas Gerold hoch über der Elbe auf der Festung Königstein

In einzelnen Gruppen ging es dann um die Festung und es bot sich immer ein weiterer phantasitscher Ausblick in die Umgebung. "Napoleons Küche" bot dort leckere aber oft zu große Speisen. Nach dem Besuch des zentralen Platzes bei der Garnisonskirche ging mit dem Aufzug und dem Taxi zurück zum Bahnhof von Königstein. Der Aufzug zum Gleis hatte die Türen jedoch nicht gegenüber sondern um Eck, was die Benutzung erschwerte.


An der Semperoper am Theaterplatz angelangt, wurden die Besucher mit einem begeisternden Vortrag empfangen. Begonnen wurde mit dem bürgerlichen Bereich, in dem der einzige echte Marmor verbaut ist. Ein Etage höher gab es dann bemalte Decken und üppige Kronleuchter. Die Decken wiesen eine Reliefoptik auf. Hier erzählte der Opernführer auch von der Geschichte des Hauses. Der erste Bau, der früh abbrannte. Der zweite Bau, den noch der Baumeister verantwortete und der jetzige Wiederaufbau aus den 1980er Jahren.


Im Theaterraum sah man den hochgefahrenen Orchestergraben und erfuhr etwas über den Unterschied zwischen teueren und guten Rängen. Auch die vielen Welturaufführungen von Wagner und Strauß kamen zur Sprache, sowie das älteste durchgehend existierende Orchester der Welt.

Barrierefrei auf das edle Parkett der Semperoper
Barrierefrei auf das edle Parkett der Semperoper

Zum Ausklang des Tages ging es in die Kutscherschänke. Die reservierten Plätze waren zwar drinnen hinter einer kleinen Stufe, aber die Mitarbeiter halfen, wo nötig, über diese hinweg. Die rustikale Küche bot für jeden etwas, das zudem nicht überall zu haben ist. Während dann einige direkt zum Hotel gingen, machten andere eine Rast am "Goldenen Reiter" und genossen die in der Nähe angebotenen großen Eiskugeln.

Zum Wohl auf Dresden und die Inklusion
Zum Wohl auf Dresden und die Inklusion

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