pro barrierefrei fährt nach Dresden Teil 1

Theaterplatz - Frauenkirche - Brauerei

Auf der Brühlschen Terrasse angelangt
Auf der Brühlschen Terrasse angelangt

Am 12. August fuhr die Selbsthilfegruppe nach Dresden. Umweltbewusst wurde die Fahrt erneut mit der Bahn unternommen. Da die Nordwestbahn jedoch die allermeisten Rollstühle nicht befördert, musste mit Autos und Hänger zum Bahnhof Altenbeken gefahren werden. Der Einstieg in die neue S-Bahn Hannover sowie der Umstieg dort waren problemlos. Der Zug fuhr zwei Umleitungen. Die erste wegen einer Baustelle und die zweite wegen eines Böschungsbrandes, was insgesamt zu einer halben Stunde Verspätung führte. In Dresden-Neustadt angekommen, wurden wir von einem, wie übrigens überall von einwandfreien Service der Bahn betreut.

Die barrierefreien Zimmer im Hotel waren ausreichend groß. Die Zimmer verfügten jeweils über einen Fernseher und eine Klimaanlage, was insgesamt für diese Preisklasse angemessen ist. Nach dem Verstauen der Koffer wurden die bestellten E-Mobile in Empfang genommen, welche leider nicht alle einwandfrei funktionierten.

Das erste gemeinsame Ziel war nun der Theaterplatz. Die Straßenbahn direkt vor dem Hotel führte zu diesem. Gemeinsam ging es von dort dann zur Brühlschen Terrasse. Ein Aufzug verhalf bei dem Erreichen der Plattform, die der Gruppe eine tolle Aussicht über Elbe und Altstadt bescherte. Geeignete Bordsteinabsenkungen sind in ganz Dresden eher Mangelware. Entweder waren diese immer noch recht hoch oder die Bordsteinkanten waren zu scharf, um daren vernünftig herunter- oder hinaufzufahren. An jeder Menge bildender Kunst vorbei ging es nun zum Neumarkt zur Frauenkirche. Bei einer Andacht konnte man zur Ruhe kommen. Eine anschließende Kirchenführung vom Platz aus berichte von der tragischen Geschichte dieses geschichtsträchtigen Gotteshauses.

Zu Fuß ging es über den Altmarkt, weiter in Richtung des Stammhauses der Brauerei Feldschlösschen. Eine Busverbindung zu dieser entferntesten Gaststätte verkürzte für einige Mitglieder den Weg dorthin. Das Lokal war komplett barrierefrei, was auch ein Behinderten-WC einschloss. Auch am Service gab es nichts zu beanstanden. Und die ungewohnten Speisen schmeckten überraschend gut.

Zurück nahmen dann einige Fußgänger wieder den Bus und anschließend die Straßenbahn. Am Theaterplatz, wo sich alle trafen, bot eine Solist an der Gitarre sehr gekonnt Musik dar, der alle lang zuhörten. Über die Augustusbrücke ging es dann am Goldenen Reiter zurück.

Besuchen Sie uns doch! An jedem 1. und 3. Freitag um 18 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche.

Erhaben der Eindruck der Frauenkirche
Erhaben der Eindruck der Frauenkirche
Straßenmusik - Dresden verschläft man nicht
Straßenmusik - Dresden verschläft man nicht

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