pro barrierefrei zu Gast im Rahmen des 7. Inklusionsausflug beim Jubiläums-Libori

Kirche - Kultur - Kirmes - Aufatmen nicht für jeden

Paderborn. (ag) Am 24. Juli besuchte die Selbsthilfegruppe pro barrierefrei - bad driburg e. V. im Rahmen seines Juli-Inklusionsausfluges Libori. Es handelte sich um das 500 Liborifest. Um 7:45 Uhr fuhren Alexander Bieseke, Peter Szczyrba und Ralf Block die Teilnehmer und ihre medizinischen Hilfsmittel nach Paderborn.

Für Rollstuhlfahrer und andere Menschen mit Behinderungen wurden Plätze der ersten Reihe reserviert.
Für Rollstuhlfahrer und andere Menschen mit Behinderungen wurden Plätze der ersten Reihe reserviert.
Domradio übertrug das Pontifikalamt live. Klicken Sie auf das Bild so gelangen Sie zum kompletten Gottesdienst.
Domradio übertrug das Pontifikalamt live. Klicken Sie auf das Bild so gelangen Sie zum kompletten Gottesdienst.

Zuerst wurde um 9 Uhr das Festhochamt mit Erzbischof Hans-Josef Becker besucht. Dazu wurden rechtzeitig Plätze für die Rollstuhlfahrer mit Begleitung reserviert. Das feierliche Pontifikalamt mit dem päpstlichen Segen am Schluss war ein Erlebnis für Alle. Danach folgte die Prozession über die "Kasseler Straße" zum Rathaus und den "Schildern" zurück zum Dom. Nach dem Schlendern über den historischen Markt scheiterte der Besuch der Lego-Ausstellung im LWL-Museum in der Kaiserpfalz, da den Interessenten gesagt wurde, dass bei dem vielen Andrang am Wochenende die Gänge zu eng für die Rollstühle seien. Man habe wohl gestört, so die einhellige Meinung der Teilnehmer. Die Bartholomäuskapelle mit ihrer phantastischen Akustik und das Drei-Hasen-Fenster wurden besucht. Dann traf die Gruppe auf den Dompropst Joachim Göbel, dem vom Vorfall in der Kaiserplatz erzählt wurde. Dazu konnte in Erfahrung gebracht werden, dass bei der anstehenden Restaurierung der Krypta ein Aufzug eingebaut wird. Im übrigen sprach Göbel uns auf unseren interessanten Anhänger hin, der ihm während der Prozession gleich in Auge fiel.

Unser Inklusionshänger am Prozessionsweg
Unser Inklusionshänger am Prozessionsweg
Begegnung mit Dompropst Monsignore Joachim Göbel
Begegnung mit Dompropst Monsignore Joachim Göbel

Anschließend ging es in die Gaukirche zur #PeaceBell, wo das Friedensgebet schon begonnen hatte. Derweil schauten einige Teilnehmer sich die Ausstellung in der Kirche an.

Die #PeaceBell wurde am 11. November 2018 zum ersten Mal geläutet – genau 100 Jahre nach der Beendigung des Ersten Weltkrieges. Seither soll sie für Frieden und Gemeinschaft aufrufen. Deutlich wird das auch in der Herstellung, denn die Friedensglocke wird aus alter Munition hergestellt.

Die Friedensglocke #PeaceBell in der gegenüberliegenden Gaukirche
Die Friedensglocke #PeaceBell in der gegenüberliegenden Gaukirche

Um 13 Uhr stand dann das Mittagessen beim Deutschen Haus auf dem Programm. Dort war das gemütliche Essen wirklich seinen Preis Wert. 


Anschließend ging es über die Kirmes, wo Teilnehmer in den Kettenflieger "Jules-Verne-Tower" und das Riesenrad "Movie Star 2" stiegen. Vor Allem der riesige Service bei dem Riesenrad, in dem Mandy Thiel mit ihrem Rollstuhl mitfuhr, ist löblich zu erwähnen. Eiin niedrigerer Tisch eines Gastronomie-Standes fiel auf, der extra für Rollstuhlfahrer war und eine Klingel besaß, um den benötigten Service rufen zu können. Über den Pottmarkt ging es dann zum Anhänger, der "Am Bogen" geparkt war. Dort wurde dann das Fahrzeug mit dem Hänger um 18 Uhr von dem Personal, das für die Sperrung zuständig war, herausgelassen.

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