DRESDEN 2022

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Bad Driburg/Dresden. Mittlerweile steht das Programm für die 3. von den Krankenkassen geförderte Inklusionsfahrt fest. Nach Hamburg in 2020, Berlin 2021 geht es nun vom 12. August bis zum 15. August ins berühmte "Elbflorenz" Dresden.

Ziel einer solchen mehrtägigen Inklusionsfahrt ist das Erlernen des Umganges mit Barrieren in einer fremden Umgebung unter Berücksichtigung der Möglichkeiten vor Ort. Dazu zählt nicht nur eine barrierefreie bzw. zumindest barrierearme Unterkunft,  sondern auch die Gestaltung eines abwechslungsreichen Programmes vor Ort, welches zwingend allen Teilnehmern den Zugang ermöglichen muss. Das ist die Voraussetzung. Um diese Orte zu erreichen bedarf es zunächst eines barrierefreien ÖPNV. 

Wie längst bekannt sein dürfte, erscheint hier die Egge vor der Haustür die größte Hürde darzustellen.  Die heimisch verkehrende NordWestBahn befördert nämlich offiziell keine Rollstühle, die nicht an ihren vorgemerkt Platz gelangen. Das jedoch ist auch nicht schwierig bei der engen Situation im Zug. Zwischen den Türen ist ein abstellen eines Rollstuhles offiziell nicht erlaubt. Allerdings dürfte das Freibleiben dieser Zone im Zuge des 9 Eurotickets stark angezweifelt werden.


Mit dem vereinseigenen Hänger geht es zunächst nsch Altenbeken, jenseits der Egge. Von dort mit der S5 nach Hannover wo die Weiterfahrt mit dem IC2 nach Dresden fortgesetz wird.


Auch das Erreichen der Badtei im Elbsandsteingebirge und der Festung Königstein stellt zunächst eine Herausforderung da. Aber der Verein steht im Kontakt mit dortigen Fahrdiensten.


Neben der Besichtigung der Frauenkirche, der Semperoper steht eine ausgiebige Dampferfahrt nach Königstein unweit der tschechischen Grenze auf dem Programm.  Zwinger und die staatlichen Kunstsammlungen mit dem berühmten Grünen Gewölbe werden ebenfalls von dem Einen oder Anderen aufgesucht werden wollen.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0