Dringenberg hieß pro barrierefrei willkommen

Ausflug in die Nachbarschaft war unvergesslich

Dringenberg/Altenheerse. (ag) Am Samstag, 05.03.2022 machte die Selbsthilfegruppe pro barrierefrei - bad driburg e. V. einen Tagesausflug ins nahegelegene Dringenberg. Als Fahrer für den vereinseigenen Anhänger konnte über Facebook kurzfristig Ralf Block gefunden werden. Für diesen Dienst bedankte sich die Reisegruppe sehr. Zuerst fuhr man zur Burg Dringenberg. Dort übernahm Johannes Georg dankenswerterweise spontan die Führung im Burghof und der Burg. Dort erfuhren die Besucher einiges über die Geschichte der Burg und des Ortes. Die Freundlichkeit und ausführlichen Erklärungen sind dabei besonders hervorzuheben. Leider ist zu kritisieren, dass das Pflaster im Burghof verbesserungswürdig ist. Die Burg selbst ist nicht barrierefrei zugänglich.

Der Besuch der Burg ist ein Muss
Der Besuch der Burg ist ein Muss

Anschließend machten sich alle schnellstmöglich auf den Weg zum Dorfladen, der seit 4 Jahren besteht. Dieser ist barrierefrei zugänglich und das Personal freundlich. Dort konnte Inge Ernst dann auch die von ihr gesponserten Teilchen für den Kaffeesnack am Nachmittag erwerben. Nun ging es zur nahegelegenen Kirche Mariä Geburt, wo Konrad Bothe die Teilnehmer versiert durch die Kirche und deren Geschichte führte.

Konrad Bothe brachte die Geschichte der Kirche sowie der Marienkapelle näher.
Konrad Bothe brachte die Geschichte der Kirche sowie der Marienkapelle näher.

Mit einiger Verzögerung wurde nun die Gaststätte von Ludger Hausmann aufgesucht. Die Gaststätte selbst ist stufenlos erreichbar. Eine Toilette für Rollstuhlfahrer gibt es nicht. Das Essen war vorzüglich. Die solide Hausmannskost mundete allen und der gesponserte Kaffee sowie das heiße Wasser für den Nachmittagstee waren auch ein Dankeschön wert.


Über den Wanderweg ging es dann zum Aussichtspunkt, an dem das Ziel, die Himmelsbergkapelle von Altenheerse, von Weitem schon zu sehen warr. Der nun folgende Abhang konnte auch im Falle starken Gefälles gemeinsam gemeistert werden. Am Ende dieser Herausforderung war dann die Schöpfemühle. Dort war jedoch eine Schranke, die das Erreichen dieser Sehenswürdigkeit für Rollstuhlfahrer fast verhinderte. Unsere Vorsitzende brach sich beim Vorbeifahren an der Schranke den Stockhalter an Ihrem Seniorenmobil. Über die Öse ging es nun bergauf richtung Altenheerse. An der Kapelle angekommen wurde bei Tee, Kaffee und Kuchen eine Rast eingelegt. Anschließend ging es nach Altenheerse, wo wir von Ralf Block und seiner Frau wieder abgeholt wurden.


Alles in Allem war dies ein schöner und lohnenswerter Tag.

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