Service war hervorragend

pro barrierefrei besuchte LWL Kloster Dalheim

Bielefeld/Dalheim. (ag) Nachdem es im Januar barrierefrei ins Ishara Wellnesund Freizeitbad nach Bielefeld ging und man zuvor mit dem vereinseigenen Anhänger Rollstühle über die Egge nach Altenbeken transportierte, um anschließend mit der Regionalbahn, der Eurobahn, zum gemeinsamen Schwimmen fuhr, besuchte nun am vergangenen Samstag bei sonnigem aber kalten Wetter, die Selbsthilfegruppe pro barrierefrei - bad driburg e. V. das LWL Museum Kloster Dalheim. Dabei wurden erneut Fahrgemeinschaften gebildet. Auch unser Hänger kam erneut zum Einsatz. 

Die Egge bedeutet die größte Hürde für Menschen mit Behinderungen, die die NordWestBahn nicht nutzen können
Die Egge bedeutet die größte Hürde für Menschen mit Behinderungen, die die NordWestBahn nicht nutzen können

Gegen Mittag kamen die Teilnehmer in Dalheim an. Der Fußweg zum Kloster war für Rollstühle suboptimal. Am Kloster wurde dann nach dem Ort gefragt, an dem die Besucher erwartet würden, denn die Selbsthilfegruppe war angemeldet. Dort prüften freundliche und versierte Mitarbeiter den Impfstatus und wiesen den Besuchern den Weg zum Museum. 

Vor dem Hauptportal des LWL Museums Kloster Dalheim
Vor dem Hauptportal des LWL Museums Kloster Dalheim

Hinter dem Eingang meisteren die Rollstuhlfahrer gleich den ersten Aufzug. Nun ging es den Kreuzgang entlang, wo Kirche, Kapitelsaal, Scriptorium und Refektorium besichtigt wurden. Danach wurde der Innenhof und der Kräutergarten aufgesucht. Als das Klostercaf& auftauchte, wude dort kurzentschlossen eine Kaffeepause eingelegt. Gut, dass auch der vereinbarte Termin im Klosterwirtshaus zur Sprache kam, denn das wurde kurzfristig coronabedingt geschlossen. Nach der Pause ging es direkt auf den Hof vor dem Museumseingang. Um nun wieder über den Garten zum Kreuzgang zu kommen, wurden nun die Nebengebäude wie Stallungen, Meierei und Mühle in Augenschein genommen. Die Wege dort waren jedoch nicht immer optimal. Beim Überqueren des Piepenbaches rückten auch die Bienenvölker ins Blickfeld. 


Nach der Besichtigung der Lagerräume im Untergeschoss informierten sich die Besucher in der ersten Ebene über dem Kreuzgang über die Entwicklung des Klosters, die Bibliothek und die Schlafgemächer. Letzte Informationen gab es dann in der zweiten Ebene über dem Klostercafe. Dort wurde über die Sakularisation nicht nur dieses Klosters und deren Folgenutzung informiert. Nach einem Schlendern durch den Museumsshop wurde am Abend wieder das Klostercafe aufgesucht. Leckere Speisen rundeten des Tag ab, den uns die Bedienungen in Ruhe ausklingen ließen. Gegen 19.30 Uhr fuhren alle dann wieder heimwärts nach Bad Driburg. 

Ein Plattformlift verbindet den Eingangsbereich mit dem Kreuzgang.
Ein Plattformlift verbindet den Eingangsbereich mit dem Kreuzgang.

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